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Freetagger.com wird verkauft

Freetagger.com wird verkauft

Kleiner Scherz am Rande, doch scheinbar ist es ein neuer Trend, seinen Blog zu verkaufen oder zu veräußern. Erst Bloggonaut und jetzt Blogschrott. Ist es eine gut Idee seinen eigenen Blog zu verkaufen, an dem man sich manchmal fast die Zähne ausgebissen hat

NEIN!

Wenn man seinen eigenen Blog verkauft, verkauft man auch einen Teil von sich! Klingt jetzt zwar komisch, aber es ist doch so und man wird wohl nie den tatsächlichen Wert seines Blogs ermitteln können, denn es würden einfach zu viele Faktoren mit einfließen (Vernetzungen, Domain, Pagerank, Besucher, Anzahl der Beiträge etc.) und wenn man die investierte Zeit mit einrechnet, wird ein Blog wohl unbezahlbar. Wenn ich kein Bock mehr habe, dann mach ich den Blog einfach dicht und würde nie auf die Idee kommen, den zu verkaufen.
Vielleicht würde es mehr Sinn machen, den Blog in kleinen Häppchen zu verkaufen. Domain, Content und die Daten der Kommentierer etc. lassen sich bestimmt besser in Cash umwandeln als der gesamte Blog und ich denke das Yannick so viel wie möglich haben möchte.

Wenn Yannick seinen Blog komplett verkaufen will muss sich erstmal ein Käufer finden lassen, der den Blog auch weiter pflegt und sich in die Sache einarbeitet. Wenn man vorher noch nie mit einem Blog vertraut war, wird es sehr schwer, den hohen Ansprüchen der Stammleser gerecht zu werden, doch kennt man sich sehr gut aus, hat man einen kleinen Startbonus und muss nicht von Null anfangen. Doch gerade bei Blogschrott sollte der Käufer genügend Know how mitbringen, sonst wird der Blog ganz schnell die Mücke machen und der Käufer steht leer da! Als potentieller Käufer würde ich mir die Sache dreimal überlegen.

Ein Blog kann auch paar Monate ohne Beiträge funktionieren, dass sehe ich ja an Freetagger. Die Besucherzahlen sind konstant und auch die Feedreader bleiben treu und irgendwann bloggt man halt weiter, ist doch nicht so schlimm. Yannick hat enttäuscht. Er versprach so viel und am Ende war es doch nur heise Luft, oder habt ihr schon sein Mega-Projekt gesichtet, von dem er einmal geschrieben hat? Blogschrott war der erste Blog den ich täglich besuchte, weil die Beiträge damals noch sehr gut waren, aber irgendwann bekam er Höhenflüge.

Wie seht ihr die Sache. Würdet ihr euren Blog verkaufen, an dem ihr so viel Zeit investiert habt?

via (feldstudie)

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Philipp Zurawski

Ich bin 👨🏼‍💻Philipp Zurawski und habe mit meiner ersten Domain 2005 schon Geld im Internet verdient. 2013 habe ich mich selbständig gemacht und habe es als Founder von handyreparatur123 zum Stiftung Warentest Testsieger und Fairness-Preis Gewinner 2018 & Fairness-Preis Gewinner 2019 geschafft. Daneben habe ich noch weitere Online Projekte und Investitionen in Aktien, Kryptowährungen, Immobilien und P2P Kredite. Ingesamt besitze ich über 70 Domains. Ich bin offen für neue Möglichkeiten und blicke gerne in die Zukunft. Folge mir oder mache Bekanntschaft mit meinem Messenger Bot.

21 Comments
  • Henry

    25. August 2008at18:23 Antworten

    Also kommt immer auf den Preis an *g*.

  • Torsten

    25. August 2008at18:40 Antworten

    Hehe, schöner Beitrag.

    Aber wenigstens hast Du Quellen genannt, was man von den meisten größeren Blogs nicht behaupten kann.

  • Yannick

    25. August 2008at18:46 Antworten

    „oder habt ihr schon sein Mega-Projekt gesichtet, von dem er einmal geschrieben hat? “

    Nicht alles ist so einfach, wie Du es Dir vielleicht vorstellst.

  • Lena

    25. August 2008at18:46 Antworten

    Genau das ist es – er wird niemals den Preis bekommen den er sich vorstellt – der Blog aber viel mehr wert ist. Wenn der „neue“ Blogger nicht genau den Stil weiterführt – hat der Blog in kurzer Zeit keine Besucher mehr… ich tippe mal auf höchstens 3000 – 4000 Euro. Und das ist glaube ich die Obergrenze…

  • Metty

    25. August 2008at19:05 Antworten

    Ich muss Dir ausnahmsweise mal zustimmen. Du sprichst ein paar Punkte an zu denen ich mich auch noch äussern möchte, aber mal schauen ob ich Lust habe darüber zu bloggen.
    Aber ist schon so, ausser heisser Luft, vorallem in der letzten Zeit und diese Höhenflüge kommt von Yannick nicht wirklich viel.
    Und wie heisst es so schön, Hochmut kommt vor dem Fall. Vorallem kommt das richtige Leben erst noch, und wie heisst es so schön, kein Schwanz ist so hart wie das Leben 🙂
    Ich frag mich mittlerweile sogar wie sein neuer Arbeitgeber das sieht wenn überall diese eMailadresse im Klartext steht und jeder weiss für wen Yannick arbeitet. Oder hat dies Methode im Sinne von Publicity ist Publicity egal in welcher Art?

  • Domenic

    25. August 2008at19:17 Antworten

    Naja, wenn er nichts mehr damit anfangen kann, dann ist es doch keine schlechte Idee den Blog zu verkaufen. Immerhin kann er so noch ein stattliches Sümmchen abgreifen. Ob ich einen meiner Blogs verkaufen würde, glaube ich kaum.

    Und zum Megaprojekt: Vielleicht kommt da ja noch was, würde mich zumindest mal interessieren.

  • Kingston

    25. August 2008at19:19 Antworten

    „Wenn man vorher noch nie mit einem Blog vertraut war, wird es sehr schwer, den hohen Ansprüchen der Stammleser gerecht zu werden“

    Hohe Ansprüche? Bei dem Schrott kann es der oder die „Neue“ nur besser machen. Dort findet man – neben bezahlten Einträgen – ja ausschließlich Artikel, die in der Blogosphäre schon hundertmal durchgekaut wurden. Der einzige Unterschied ist, dass sie auf Blogschrott mit zusätzlichen Rechtschreibfehlern angereichert wurden.

  • Torsten

    25. August 2008at19:21 Antworten

    hmm… sagt einer, der sich scheinbar noch nicht einmal traut, seine Webseite anzugeben oder noch nicht mal eine besitzt. Spricht beides für sich, wenn es um so ein Thema gibt…

  • Kingston

    25. August 2008at19:56 Antworten

    Muss ich selbst eine Webseite besitzen, um Kritik ausüben zu dürfen? Muss ich selbst Koch sein, um beurteilen zu können, ob eine Mahlzeit schmeckt?

  • Torsten

    25. August 2008at20:10 Antworten

    Ich mag nur keine ‚Schmarotzer‘, die nur meckern, selbst aber mit der Thematik nichts zu tun haben. Wenn Du seinen Blog nicht magst, dann lies ihn eben nicht und behalte Dir solche unnützen Kommentare vor. Rumstänkern kann jeder, aber beim ‚Bessermachen‘ scheitert es bei den Meisten.

  • Domenic

    25. August 2008at20:17 Antworten

    @Torsten: Die Kritik kommt aber häufig auf und das nicht nur von Personen ohne Website. So ganz Unrecht scheinen die Kritiker da wohl nicht zu haben. Natürlich hat Yannick zum Ende hin nachgelassen, aber davor gab es doch einige gute Artikel zu lesen.

  • Kingston

    25. August 2008at20:28 Antworten

    @Torsten: Man muss nicht überall gleich selbst Hand anlegen, nur weil einem etwas nicht gefällt. Das würde ziemlich schnell in eine Heidenarbeit ausarten, der man alleine nicht mehr gewachsen ist. Deshalb gibt´s ja schließlich Aufgabenteilung. Inwiefern ist mein Kommentar unnütz? Kommentare zum Thema sind offensichtlich erwünscht, ansonsten hätte der Freetagger die Kommentarfunktion wohl geschlossen.

  • Poppstar

    25. August 2008at20:31 Antworten

    Wie auch immer R.I.P Bloggschrott und Bloggonaut. Ich finde das etwas komisch, vor einigen Wochen ist mir danke Gina Lisa :-L der Server abgekackt und ich wollte mein Blog auch hinschmeissen, aber einmal die Woche etwas TaT Posten, das sollte doch machbar sein.
    Immerhin tut sich die Woche über einiges und zu den Themen könnte man sich dann gesammt zu Wort melden.

    Wie auch immer, mich würde interessieren, was die Blogs denn Wert wären. Bloggonaut – Preis?
    Bloggschrott – Preis ?

    Was haben sich Yannick preislich vorgestellt und was kam letzendlich dabei raus?

  • Torsten

    25. August 2008at20:33 Antworten

    Es kommt aber immer darauf an, wie man kommentiert oder seine Meinung äußert. Genau darüber diskutiere ich auch gerade mit Domenik. Mir stößt es unheimlich sauer auf, wenn Leute stumpf desktruktiv Kommentare ablassen. Zum einen liest man einen solchen Blog einfach nicht, wenn er einem nicht zusagt und zum anderen sollte man versuchen, solche das Ganze konstruktiver zu gestalten. Eine Formulierung la: „ich mochte den blog nicht, da yannick nur noch hauptsächlich bezahlte beiträge geschrieben hat. mir fehlte frischer content, welcher anderen bei ihrem weg zum monetarisieren ihres blogs geholfen hätte. außerdem wäre es evtl. empfehlenswert, wenn jemand nochmal über die beiträge zwecks rechtschreibung drüberlesen würde.“
    Und ich hätte Dir sogar zugestimmt anstatt Dich zu kritisieren. Der Ton macht eben der Musik.

  • Kingston

    25. August 2008at23:53 Antworten

    Ich pflege Dinge nicht durch die Blume zu sagen, nur um andere nicht in ihrer Sentimentalität zu verletzen. Kritik ist nur dann wirksam, wenn sie auch deutlich als solche wahrgenommen wird. Sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Welches Lob gefällt dir mehr, Variante A („Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass Sie den Auftrag in annehmbarer Art und Weise bewerkstelligt haben.“) oder Variante B („Du hast deinen Job heute wirklich gut gemacht.“)?

    Den Blog lese ich auch nicht, anlässlich dieses Artikels habe ich ihn mir aber logischerweise angesehen.

  • Webstandard-Team

    26. August 2008at8:58 Antworten

    Philipp mal was ganz anderes. Kannst du eventuell die Zeilenhöhe für deine Fliesstexte etwas verringern, die sind fast doppelt so hoch die die Schriftgröße, dadurch war das Lesen dieses Artikels war fast ein wenig „anstrengend“. Die Lesbarkeit erhöht sich dadurch wirklich spürbar.

    Der Artikel war im übrigen wie immer klasse, schön geschrieben.

  • Oliver

    26. August 2008at9:57 Antworten

    Ich würde niemals meinen heißgeliebten Blog verkaufen… Außer für richtig viel Geld…

  • Sebamueller

    26. August 2008at22:02 Antworten

    Ich finde Blogs sind allgemein nicht sehr geeignet um sie zu verkaufen. Meistens hat das Blog feste Stammleser, die den Blog lesen weil ihnen gerade die Beiträge des Autors zusagen.

    Attraktiv wird ein Blog jedoch, wenn er viel Trust hat. Dann kommen nur SEOs als Käufer in Frage. Oder man findet einen netten und kompetenten Nachfolger, der sich für das Thema interessiert. Trotzdem – insgesamt ist der Verkauf schwierig.

  • bloggonaut

    27. August 2008at12:03 Antworten

    Hallo,
    hab lange überlegt ob ich hierzu auch mal meinen Senf schreiben soll. Nunja, in der Tat ist es schwer einen Blog zu verkaufen und noch schwerer ist es vermutlich für den Käufer eines solchen Blogprojekts dieses in angemessener Weise fortzuführern; aber muss man denn gleich so über jemanden herfallen? Was spricht denn dagegen, wenn man keine Zeit, keine Lust oder einfach keine Motivation mehr zum bloggen verspührt?

    Ist es denn besser wenn ein Blog mit Potential links liegen bleibt und für 3-6 Monate fast ohne Beiträge dahindümpelt? Klar gibt es Alternativen in Form von Co-Autoren und Gastbeiträgen, aber auch dann geht ja die von euch geforderte „Individualität“ verloren. Ein Verkauf ist doch auch eine mögliche Alternative, die nicht gleich verteufelt werden sollte.

    Schließlich gehören zu einem Verkauf immer mindestens 2 Leute, die sich einigen. Angebot – Nachfrage. Wenn der Preis stimmt, warum sollte man denn da nicht seinen Blog veräußern?

    Und eure Argumente driften doch nun sehr stark ins subjektive ab.
    Wenn euch doch die Beiträge von Yannick nicht mehr gefallen haben, warum regt ihr euch denn dann so auf wenn ein anderer das Blogprojekt evtl. „besser“ weiterführt? Ich denke solche Argumente sollte man nicht äußern, denn ein jeder Blog hat mal gute und schlechte Artikel. Auch eure.

    Nichts desto trotz war und ist Blogschrott eine kleine Institution in der Bloggosphäre, die nicht umsonst für so viel Aufheben sorgt. Das sollte man immer berücksichtigen, bevor man im Glashaus mit Steinen auf jemanden wirft.

    Also ich finde wie gesagt, es durchaus gerechtfertigt, wenn jemand sein Webprojekt, Blog oder Website, verkauft. Wenn sich ein Käufer findet, der das Geld zahlen will, warum denn nicht?

    Wenn ihr alle nur aus des Bloggens wegen blogt, warum zieheren dann so viele Werbebanner die Bloggosphäre und warum sind Adsenstipps und Tricks die beliebtsten Artiekl? Messt doch bitte nicht mit zweierlei Maß. Man möchte doch immer etwas vom „Kuchen“ abbekommen und sollte dann nicht auf jemanden mit dem Finger zeigen, der mal einen anderen Weg beschreitet um „satt“ zu werden.

  • Louis

    2. September 2008at10:01 Antworten

    Hallo,

    ich muss auch sagen, dass es doch sehr grenzwertig ist, ein privates Blog zu veräußern. Das geht doch völlig am Sinn eines privaten Blogs vorbei!

    Louis

  • bloggonaut

    2. September 2008at12:50 Antworten

    Ja genauso, wie die Privatverkäufe auf Flohmärkten? Ich finde man sollte es nich übertreiben. Was wer mit seinem Blog macht, ist doch Sache des Eigentümers. Sonst dürfte man ja nach deiner Ansicht nichts veräußern, was man vererbt bekommt. Das würde dann ja nicht deinen grundsätzen entsprechen.

    Privat hin oder her. Was man mit seinem Blog macht, ist nur Sache des Eigentümers.

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